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9.9.09 23:41


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Coesfeld, Sundern, Schöppingen und den Nagel auf den Kopf

1.Preisfrage
Was haben dieses, dieses, und dieses Verbrechen gemeinsam?

Antwort:
Niemand setzt in den drei Fällen ein "Ehren" vor den Mord und übertitelt seinen Kommentar dazu mit "Islam heißt Frieden".
Die "Achse des Guten" schweigt, Ralph Giordano hat noch keine seiner Plattitüden a la "Nicht die Muslime sind das Problem, sondern der Islam" losgelassen, kurz: Der versammelten Mannschaft der sogenannten Islamkritiker fehlt das Interesse an derlei Bluttaten, schliesslich trugen die Täter (vermutlich) keinen Koran in der Tasche und die Opfer kein Kopftuch.

2. Preisfrage
Von wem stammt der folgende Teil einer durchaus den Nagel auf den Kopf treffenden Antisemitismus-Definition: "...Man ist aber Antisemit, wenn man den Juden etwas übel nimmt, das man anderen nicht übel nimmt, wenn man sich über Juden aufregt und empört, während das gleiche Verhalten von Nichtjuden keine Aufregung und keine Empörung zur Folge hat. Das ist schon alles...."?

Wer die Antwort kennt, darf sie gerne mit einer Rouladennadel in halbfesten Kochkäse (mit Kümmel) ritzen und zusehen, wie dieser langsam wieder in seine glatte Ausgangsposition verläuft. Hübsch.
24.8.09 23:15


Die Barden, die Berber und der Böss

Unter Nordafrikanischen Berbern und im vorderen Orient ist der Beruf des Märchenerzählers Jahrhunderte alte Tradition. Hierzulande zogen Barden in früheren Zeiten als Lieder, Märchen und Geschichten erspinnende Unterhalter durchs Land und erfreuten die Menschen, vom einfachen Bauern bis zum Fürsten.
Und wenn man ganz genau hinschaut, dann gibt es sie noch heute. Auch bei uns.
Heute heißen sie Böss, nennen sich wahlweise Blogger oder Journalist, haben den mittelalterlichen Bauernkaff-Marktplatz gegen dessen digitale Version WELT-online eingetauscht und sitzen in Berlin, wo man eine quietschbunte Schlempe aus schalem Bier und süßem Sirup für ein Getränk hält. Allerdings machen sie nicht wirklich noch irgendwem Freude, auch wenn ab und zu eine unterhaltsame Mär ihrer Feder entspringt.
Wie zum Beispiel gestern.
Da ließ der mittelmäßig begabte Barde Gideon Böss eine imaginäre Rentnerin zu ihrem Gatten sprechen:
„Der Michel Friedman und der Ralph Giordano vom Zentralrat der Juden verlangen vom Bundespräsidenten, dass er Felicia Langer, dieser Jüdin und Israelin, den Friedensnobelpreis... äh, das Bundesverdienstkreuz wieder abnimmt. Von dieser Holocaustüberlebenden, die sich für die Palästinenser einsetzt.“...etc, etc, pipapo
Klingt wirklich beinahe fast so gut wie gar nicht ausgedacht, Gideon, Glückwunsch!
Möglich, dass der bloggende Journalist im tiefsten Inneren wünscht, einem solchen Pärchen über den Weg zu laufen, um sich wenigstens ein Klischee mal bestätigen zu lassen. Vielleicht waren die fünf Stunden Fahrt von Berlin nach Mannheim auch einfach nur so öde, dass er sich irgendwie beschäftigen musste oder im Bordrestaurant war Lambrusco - Happy Hour. Wer weiß?
Jedenfalls juckt es vermutlich außerhalb der Böss'schen Parallelgesellschaft einen toten Hahn, ob irgendeine Trulla ein Verdienstkreuz geschenkt bekommt, es wieder abgeben soll oder nicht. Jedenfalls keinen Rentner zwischen Berlin und Mannheim.
22.8.09 16:07


Der Miersch, der Falsche Hase und richtiger Kappes

Gut, dass in unserem Lande jede beliebige Knalltüte jeden beliebigen Mumpitz verzapfen darf. So gibt es immer ausreichend was zu lachen. Laut Erich von Däniken sind die Ausserirrrdischen längst unter uns und Uri Geller behauptet, er könne Löffel per Gedankenkraft verbiegen. Warum soll Michael Miersch nicht mal was über Lebensmittelimitate erzählen? Davon hat er natürlich keinen Schimmer und Falscher Hase hat mit "Analogkäse" soviel gemeinsam wie Wissenschaft mit Wissenschaftsjournalismus, aber das hindert ihn nicht. Warum auch? Jeder macht sich auf seine Art lächerlich und Miersch ist ein Meister dieses Fachs. Die ganze Peinlichkeit gibt's hier.
17.7.09 08:04


Achse investigativ

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen. So auch Recherchier-Journalist Wolfgang Röhl, seines Zeichens Gastschwätzer bei der "Achse des Guten".

Deckte er doch knallhart auf, dass die "Zeit" in einem Werbespot von anno dunnemals ein Titelblatt mit dem Aufmacher "Das Ende der Billigflieger" zeigte, der auf allen International Airports von Ibiza bis Malle beheimatete Röhl jedoch letztens die Schalter besagter Billigflieger alles andere als wegen Armut geschlossen sondern, im Gegenteil, gut frequentiert vorfand.

Wow.

Wie konnte denn die "Zeit" die Zeichen derselben so verkennen? "Skandal!" möchte man Giovanni di Lorenzo entgegenschleudern.

Es sei denn, man googelt kurz den "Zeit"-Artikel vom 09. Juli 2008 um festzustellen, dass dieser eigentlich "Das Ende des Billigfliegens" heißt und lediglich steigende Preise bei Billigfluglinien infolge des (damals) hohen Ölpreises zum Thema hat.

Übrigens im Gegensatz zu einem Artikel im "Stern" - dem seriösesten Birnchen am Kronleuchter der deutschen Publizistik - für dessen Gnadenbrot-Abteilung Investigating Wolle gelegentlich rumnölen darf.
Dieser grüßte am 23. Juli 2008: "Bye-bye, Billigfliegerei" ...
3.7.09 14:41





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